Dienstag, 28. Juni 2011

c:geo Alternativen Part I

Da sich der Entwickler von c:geo entschloßen hat, das Navi an den Nagel zu hängen.

Damit steht die weitere Entwicklung von c:geo vor dem Aus.

Da wir, wie auch die Android Nutzer unter euch, nicht auf ein Programm für das Handy verzichten wollen, suchen wir nach Alternativen und stellen diese euch vor.
Trotzdem hoffen wir, dass sich jemand findet, der c:geo adoptieren würde.



Part I GeOrg

Das Programm GeOrg kommt, wenn man den Markt auf die schnelle überblickt, am weitesten an den Funktionsumfang von c:geo heran.

Nun aber erst einmal der große Pferdefuß, die Software kostet 4,99€

Wer sich vom Preis nicht abschrecken lassen hat bekommt nach der Installation erst einmal die Endnutzervereinbarung zur Bestätigung. Denn Georg basiert im Gegensatz zu c:geo nicht auf einem öffentlich verfügbarem Skript.

GeOrg unterstützt das laden von gpx Datein von Groundspeak und GSAK. Aus eigenen Erfahrungen kann ich jedoch berichten, dass gpx Daten aus MGM und Cachewolf eben so reibungslos funktionieren.

In GeOrg werden dann aus den gpx Daten verschiedene Datenbanken  (bei GeOrg CacheDB)angelegt. Es können aber auch Caches aus meheren gpx Daten zu einer bestehenden CacheDB hinzu gefügt werden.

Wegpunkte werden ähnlich wie beim Oregon extra gehändelt.

Im Startmenü sind dann noch weitere Button vorhanden für Kompass, Karte, In der Nähe und Optionen.
Sogar einen Löser (Solver) hat GeOrg an Board.
Founds lassen sich als Field Notes abspeichern und in den Optionen lässt sich sogar eine Mail Adresse hinterlegen, an welche die Field Note standardmäßig versendet wird
Diese Felder sind denk ich selbst erklärend.
Die Optionen sind ebenso selbst erklärend. 

Ein gravierender Nachteil zu c:geo ist, dass das Programm im Ursprung keine Livesuche unterstützt.

Dies kann aber ohne weiteres geändert werden.
GeOrg bietet die Möglichkeit einen Connector zu installieren.
Da Groundspeak dies nicht wünscht, ist der für geocaching.com natürlich nicht über den Android Market zu finden.
Auf dieser Seite findet ihr immer den aktuellsten Connector.
Den ladet ihr einfach auf den Rechner und dann aufs Handy. Da werdet ihr dann schon gefragt ob ihr den Connector installieren wollt.


GeOrg kommt von der Bedienung sehr gut an c:geo herran. Der Kostenfaktor ist allerdings bisher immer ein KO Kriterium gewesen.

Dieser Bericht stellt einen direkten Vergleich von GeOrg und c:geo dar. Ein Gesamtfazit folgt nach der Vorstellung sämtlicher Alternativen.




Kommentare:

  1. "Nun aber erst einmal der große Pferdefuß, die Software kostet 4,99€"

    "Der Kostenfaktor ist allerdings bisher immer ein KO Kriterium gewesen."

    Sag mal, ist dir derlei eigentlich nicht peinlich? Du redest von FÜNF Euro. Wie lange bist DU den bereit, für fünf Euro zu arbeiten? Hast du irgendeine Vorstellung, wie viel Arbeit es ist, so ein Program zu schreiben und aktuell zu halten?

    Fassungslose Grüße,
    Michael

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  2. Hallo Michael, mit Sicherheit hast du Recht, GeOrg ist diese 4,99€ wert.
    Allerdings war es halt bisher ein KO Kriterium, da c:geo mindestens den selben Funktionsumfang bietet.
    Davon agesehen schreckten diese 4,99€ im Market immer erstmal zurück, da es genügend kostenfreie Software auf dem Markt gibt. In den 15 min die dir zum testen bleiben, hast du dann sicher auch nicht die Software auf Herz und Nieren geprüft.

    Mir braucht derlei nicht peinlich zu sein, in Zeiten knapper Kassen schaut jeder auf das Geld.
    Du Nicht?

    Viele von uns wollen auch nicht viel Geld für Geocaching ausgeben, da es ein Hobby ist.

    Und ich werde mich hüten, den Preis bei den Berichten weg zu lassen.

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  3. Tja, das scheint es wohl gewesen zu sein mit der (wahrscheinlich) besten App fürs Cachen mit Android.
    c:geo zeigt nur noch "?" als Symbole und keine Namen mehr an :-(

    @kaktus: Es mag jetzt großkotzig klingen... Ich muß für 5 Euro nicht unbedingt lange arbeiten und sie tun mir sicherlich auch nicht weh. Und sicherlich ist es wohl ein großer Aufwand so was zu programmieren.
    Dennoch ist es mir nicht peinlich zu sagen, daß 5 Euro ein Ausschlußkriterium sind, wenn ich für weniger (oder gar kein Geld) eine bessere App bekomme. Warum soll ich für ein Nackensteak Geld bezahlen, wenn es ein Filet umsonst gibt ;-) ?

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  4. Nicht zu zahlen, so lange man etwas auch umsonst bekommt, ist sicher nicht unüblich. Aber es führt eben genau dazu, dass irgendwann die eine Person, welche einen Haufen Arbeit hat, keine Lust mehr hat und sich dann auch schwer jemand findet, der weitermacht. Leute, Geld ist durchaus auch motivierend.

    Ubd deswegen zahle ich gerne ein paar Euro für Software, bei der ich das nicht zwingend müsste, wie beispielsweise GC-Vote, Jamaica/Hibiscus, oder auch GSAK.

    Und ja, auch ich muss auf den Euro schauen. Aber wenn ich die 5 Euro mit anderen Kosten, mit denen Geocaching mehr oder weniger zwangsläufig verbnden ist, vergleiche, dann wird es albern. Und wenn der Euro wirkich sooo knapp ist: In der Zeit, in der man so einen "Meine-Lieblings-App-wird-nicht-weiterentwickelt"-Blog-Artikel schreibt, hätte man vermutlich auf der Kölner Domplatte auch die 5 Euro erbettelt. ;-)

    Und wer weiß: Wenn ein paar Tausend Geocaching-Androiden dem c:geo-Macher je einen Fünfer überweisen, setzt er sich vielleicht doch noch mal dran.

    Gruß,
    Michael

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  5. @ Michael, das mit den 5€ an den c:geo Entwickler ist ne Sache über die man durchaus mal nachdenken kann.
    Aber welchen Androiden nutzt du eigentlich?

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  6. Ich nutze gar keinen Androiden. Bisher hat mich alles, was ich an Smartphoes gesehen habe, nicht wirklich überzeugt, weswegen mein Mobiltelefon ein Telefon ist und nicht viel mehr. Wenn ich das Gefühl habe, mobiles Internet zu benötigen, packe ich meinen eee-PC ein, der wiegt zwar ein Kilo, kann dafür aber auch ein bisschen mehr. ;-)

    Gruß,
    Michael

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